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Cytomegalie-Immunität

Abklärung der Immunität für Cytomegalie

Was ist das

CMV-Infektionen stellen die häufigste Ursache vorgeburtlicher Infektionen dar. Bei Geburt sind schätzungsweise etwa 0,5% aller lebendgeborenen Kinder in Deutschland infiziert. Es ist sinnvoll, zu Beginn einer Schwangerschaft zu ermitteln, ob bereits eine CMV-Infektion durchgemacht wurde. Dies ist bei durchschnittlich 45 % der Frauen im gebärfähigen Alter der Fall. CMV-Antikörper-negative Frauen sollten im zweiten Schwangerschaftsdrittel (20.SSW/30.SSW) nochmals überprüft werden.

Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt über den längeren und engen Kontakt mit virenhaltigen Körperflüssigkeiten (z.B. Urin, Speichel, Tränenflüssigkeit).  Gefährdend ist dabei insbesondere die Weitergabe durch eine infizierte Frau an ihr ungeborenes Kind.

Da die Infektion oft unbemerkt im Kindesalter verläuft, sind Mütter mit kleinen Kindern oder auch beruflich mit kleinen Kindern umgebene Schwangere besonders gefährdet. Auch Langzeitbeatmete auf Intensivstationen können die Erkrankung übertragen.

Die Diagnostik

erfolgt über eine Bestimmung der Antikörper im Blut.

Der IgG bleibt nach der Erstinfektion lebenslang positiv, eine Reaktivierung ist jedoch möglich.

Eine Impfung gibt es bisher nicht. Schwangere sollten sich daher durch Hygienemaßnahmen vor einer Infektion in der Schwangerschaft schützen.